Verheerendes Erdbeben in Ecuador

Heute vor einer Woche wurde Ecuador vom schwersten Erdbeben seit Jahrzehnten (Stärke 7.8)  heimgesucht. Eine Nachricht vorweg: Die Hauptstadt Quito und somit auch das Ñeque y más Ñeque wurden von Schäden glücklicherweise verschont.

Der Schock sitzt tief

Der Schock sitzt aber auch den MitarbeiterInnen des Ñeque tief in den Gliedern: „Ich war mit meiner Frau und unseren zwei kleinen Töchtern zuhause, als plötzlich alles zu zittern begann“, erzählt Projektleiter Galo Cevallos. „Das Beben wurde immer stärker und plötzlich ging das Licht aus. Ich hatte bereits früher Erdbeben miterlebt, aber dieses hier war mit Abstand das Stärkste.“

Die Zahl der Toten liegt mittlerweile bei über 570, mehr als 4500 Menschen wurden verletzt und viele werden noch immer vermisst. Die am schwersten betroffenen Ortschaften sind fast vollständig zerstört worden.

A woman cries as she stands next to house destroyed by the earthquake in the Pacific coastal town of Pedernales, Ecuador, Sunday, April 17, 2016. The strongest earthquake to hit Ecuador in decades flattened buildings and buckled highways along its Pacific coast, sending the Andean nation into a state of emergency. As rescue workers rushed in, officials said Sunday at least 77 people were killed, over 570 injured and the damage stretched for hundreds of miles to the capital and other major cities.(AP Photo/Dolores Ochoa)

Foto: Dolores Ochoa/AP

Welle der Solidarität

Zahlreiche Helfer aus den umliegenden Ländern aber auch der Schweiz haben sich ins Katastrophengebiet begeben, um den Betroffenen mit der Verteilung dringend benötigter Nahrungsmittel sowie bei den Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten beizustehen. Unsere Freunde in Ecuador haben uns von einer enormen Welle der Solidarität der ecuadorianischen Bevölkerung berichtet.

Wie können Sie helfen?

Der Verein Ñeque Schweiz möchte sich am Spendenaufruf der ecuadorianischen Botschaft in Bern beteiligen: Ihre Spende an den Verein Ñeque Schweiz mit dem Vermerk „Erdbeben“ leiten wir an das Rote Kreuz in Ecuador weiter und wird somit direkt in die Nothilfe vor Ort einfliessen.

Stärke und noch mehr Stärke (Ñeque y más Ñeque), das wünschen wir in den kommenden Wochen und Monaten allen Betroffenen vor Ort. Helfen auch Sie dabei, dass die vielen Familien an der verwüsteten Küste von Ecuador bald wieder ein Dach über dem Kopf haben.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Ihr Verein Ñeque Schweiz
Maya, Nina, Claudio und Meret

Spenden für den Wiederaufbau nach dem Erdbeben

Bankverbindung: Zürcher Kantonalbank, 8010 Zürich
Postkonto: 80-151-4
IBAN: CH53 0070 0110 0023 5413 8
Zugunsten von: Verein Ñeque Schweiz, 8000 Zürich
Vermerk: Erdbeben
Mit Kreditkarte spenden

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