Galo

Projekt Ñeque

Der Zungenbrecher “Ñeque y más Ñeque” bedeutet “Stärke und noch mehr Stärke“ auf Quichua. Der Name ist Programm: Mit Ñeque ist man stark und mutig und kann auch schwierige Zeiten durchstehen. Und genau das ist Ziel der Stiftung.

Das Ñeque als Alternative zur Strasse

Die Stiftung betreibt eine Kindertagesstätte mitten im Norden Quitos auf knapp 3000 m. ü. M, im Quartier Comité del Pueblo, das von Gewalt und Kriminalität geprägt ist. Das schwierige Umfeld zuhause zieht viele Kinder und Jugendliche auf die Strasse. Das Ñeque y más Ñeque bietet jährlich rund 100 Kindern und Jugendlichen tagsüber einen sicheren Zufluchtsort. Sie bekommen Hilfe bei den Hausaufgaben, erhalten eine warme Mahlzeit, machen Spiele, Musik, oder betätigen sich sportlich. Weiter werden den Kindern Werte wie Respekt, Solidarität und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft vermittelt. Seit dem Gründung des Projekts im 1999 haben zahlreiche Jugendliche mithilfe der Stiftung ihre Ausbildung abgeschlossen und damit ein wichtiger Schritt in Richtung eines besseren Lebens gemacht.

Unser Beitrag

Der gemeinnützige Verein Ñeque Schweiz wurde 2009 ins Leben gerufen, um das Überleben der Stiftung Ñeque y más Ñeque zu sichern. Der Verein besteht aus vier aktiven Vorstandsmitgliedern, die sich ehrenamtlich engagieren und einer wachsenden Anzahl von Passivmitgliedern. Unsere Beiträge stammen aus Mitgliederbeiträgen, einmaligen Zuwendungen von Stiftungen und Privatpersonen, sowie Einnahmen aus Benefiz-Veranstaltungen.

Mitarbeitende vor Ort

Galo Cevallos

galo2Galo Cevallos ist Gründer und Stiftungspräsident des «Ñeque y más Ñeque». Er ist zuständig für die administrative Leitung, Planung und Buchhaltung der Stiftung. Aus Leidenschaft für seine Tätigkeit in der Sozialhilfe, entschied er sich trotz geringerem Einkommen seine Stelle als Elektrotechniker zu künden und sich Vollzeit der Arbeit mit Jugendlichen im Comité del Pueblo zu widmen.

Narcisa del Pilar und Carmen Cardenas

Carmen und narcisaNarcisa del Pilar und Carmen Cardenas sind ausgebildete Betreuerinnen. Narcisa arbeitet ganztags, Carmen jeweils halbtags. Sie bringen jahrelange Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit und haben diversen Weiterbildungen in Bereichen wie Vermittlung von Hygiene, gesunde Ernährung oder auch Umgang mit Gewalt in der Familie absolviert. Für viele Kinder und Jugendliche sind sie auch ausserhalb der Stiftung wichtige Bezugspersonen.